Stefan Schwartze und Jürgen Müller: Lehrstellenmangel und Langzeitarbeitslosigkeit bekämpfen

Elvan Korkmaz, Juergen Mueller, Stefan Schwartze
v.l.n.r.: Elvan Korkmaz, Juergen Mueller, Stefan Schwartze

Schwartze, der mit einer kürzlich durchgeführten kreisweiten Veranstaltung zum demografischen Wandel und dessen Folgen dem Thema ein breiteres Forum in Verwaltung und Gesellschaft einräumen möchte (diese Zeitung berichtete), sieht im Landrat dafür einen wichtigen Partner. Jürgen Müller, mit dezidierten politischen Zielen dazu im vergangenen Herbst das Amt angetreten, hat hier gleichfalls Handlungsbedarf und eine große Überschneidung der Themenfelder ausgemacht, die allesamt vom demografischen Wandel betroffen sind. So möchte der Kreis Herford bei der Hausärzteversorgung neue Wege gehen, indem Praxen übernommen und neue Ärzte im Angestelltenverhältnis beschäftigt werden sollen. In der Umsetzung des Kreis-Klimaschutzkonzepts sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts sieht Müller weitere wichtige Arbeitsschwerpunkte. Er ist sich mit Stefan Schwartze auch einig, dass die Ausbildungssituation für Jugendliche dringend verbessert werden muss. Dies gelte insbesondere für den Mittelstand und das Handwerk, um einem langfristigen Fachkräftemangel im Kreis vorzubeugen. Damit einhergehen müsse die weitere Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit.

Angesprochen wurden außerdem das Thema Radschnellweg und die Möglichkeiten sowie die Vorzüge einer Regiopole als Instrument einer verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit.