Familie, Senioren, Frauen, Jugend

Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft herstellen

15.12.2011

Am 15. Dezember 2011 hat der Deutsche Bundestag eine Große Anfrage der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE debattiert. Frauen sind in Wissenschaft und Forschung stark unterrepräsentiert. Ihre Entwicklungs- und Karrierechancen sind nach wie vor schlechter als die ihrer männlichen Kollegen. Infolgedessen sind in wissenschaftlichen Leitungsfunktionen, Entscheidungs- und Expertengremien sowie politiknahen Beratungskommissionen nur wenige Frauen zu finden.

Diese Vergeudung intellektuellen Potenzials stellt ein Innovations- und Qualitätsdefizit dar. In der Großen Anfrage wird die Bundesregierung dazu aufgefordert, den aktuellen Sachstand bei der Gleichstellung der Geschlechter in Wissenschaft und Forschung zu bilanzieren. Gefragt wird nach Handlungsfeldern, Strategien und Zielen, die zu einer Überwindung der momentanen Situation beitragen sollen. Schließlich geht es auch um geeignete Instrumente und Förderprogramme, um den Frauenanteil in Wissenschaft und Forschung zu erhöhen und Wissenschaftlerinnen neue Perspektiven aufzuzeigen.

Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage

 
Stefan Schwartze