Jugendliche als Bundestagsabgeordnete. Phöbe Schröder aus Hiddenhausen nahm am Planspiel der SPD-Bundestagsfraktion teil

Phöbe Schröder im Deutschen Bundestag

Drei Tage lang haben Jugendliche aus ganz Deutschland an dem Planspiel der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin teilgenommen und hautnah erlebt, wie Politik funktioniert – und wie viel Spaß Politik machen kann. Mit dabei war Phöbe Schröder, Schülerin der Olof-Palme-Gesamtschule in Hiddenhausen.

Am vergangenen Sonntag reisten insgesamt 100 Nachwuchspolitikerinnen und -politiker nach Berlin, um Politik mitzugestalten. Sie bildeten ihre eigene Fraktion, wählten ihren Fraktionsvorstand und erarbeiteten unter engagierten Debatten ihre Anträge in einer der vier Arbeitsgruppen. Phöbe Schröder arbeitete aktiv in der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie mit.

„Die Planspielerinnen und Planspieler haben an den drei Tagen genauso gearbeitet, wie wir „echten“ Abgeordneten es auch tun“, sagt Stefan Schwartze, MdB, der die Schülerin für das Planspiel der Bundestagsfraktion ausgewählt und nach Berlin eingeladen hat. Phöbe Schröder hatte bei ihrer Bewerbung mit einer Bildercollage zum Thema „Meine Stadt in 20 Jahren“ überzeugt.

Die Ergebnisse des Planspiels wurden den tatsächlichen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion präsentiert. Gemeinsam mit den Jugendlichen diskutierten die Abgeordneten über politische Ideen für die Bildungs- und Energiepolitik, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zu Leiharbeit und Minijobs. Abschließendes Highlight war ein Gespräch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann, der die Jugendlichen ermutigte, sich auch zukünftig einzumischen und sich für unsere Gesellschaft und Demokratie einzusetzen. Die SPD-Bundestagsfraktion veranstaltete zum vierten Mal ein solches Planspiel - als einzige Fraktion im Deutschen Bundestag.

„Es war eine spannende Erfahrung, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, zudem hat es Spaß gemacht, mit so vielen engagierten Jugendlichen zusammen zu arbeiten“, so Phöbe Schröder.