Mehr Geld für Deutsch- und Integrationslehrkräfte durchgesetzt

„In diesem Jahr müssen mehr als doppelt so viele Sprach- und Integrationskurse wie bisher bereitgestellt werden“, so Schwartze weiter. Schon jetzt seien dafür zu wenig qualifizierte Lehrkräfte vorhanden. Diesem Mangel könne man nur begegnen, wenn die Lehrkräftevergütung deutlich verbessert und damit endlich fair, gerecht und motivierend werde.

„Die bislang in dem Bereich gezahlten Gehälter reichen bei Weitem nicht aus, um genügend qualifiziertes Personal anzuwerben. Bereits seit Langem weisen wir auf diesen Umstand hin und haben uns für eine deutliche Verbesserung stark gemacht.“

Dieser Einsatz hat sich jetzt gelohnt. Der Haushaltsauschuss hat heute beschlossen, den Kostenerstattungssatz für die Integrationskurse auf bis zu 4,00 Euro pro Teilnehmer und Unterrichtseinheit zu erhöhen. „Mit diesem erhöhtem Kostenerstattungssatz wollen wir eine Mindestvergütung der Lehrer von 35 Euro pro Unterrichtseinheit garantieren“, erläutert Schwartze den Beschluss.

Das Innenministerium müsse in Zukunft sicherstellen, dass die Anbieter der Kurse diese Mindestvergütung auch an die Lehrkräfte auszahlen. „Die Bundesregierung muss eine wirkungsvolle Gesamtstrategie für die verschiedenen Maßnahmen der Sprachförderung entwickeln und fortlaufend überprüfen. So können wir eine effiziente Aufgabenerledigung in diesem wichtigen Teilbereich der Integration erreichen Integration fängt beim Erlernen der Sprache an und kann nur gelingen, wenn wir dafür gute Lehrerinnen und Lehrer bereitstellen“, so Stefan Schwartze abschließend.