Stefan Schwartze auf Auswahlreise für Parlamentsstipendium in Bulgarien und Rumänien

Bei der Diskussion des Rumänisch-Deutschen Forums zum Thema "Von der Schule in den Arbeitsmarkt"

Stefan Schwartze hat in Bulgarien und Rumänien geeignete Bewerberinnen für das „Internationale Parlaments-Stipendium“ (IPS) des Deutschen Bundestages ausgewählt.

Im Rahmen des IPS erhalten insgesamt 120 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus 41 Nationen von Anfang März bis Ende Juli 2017 die Gelegenheit, das parlamentarische System Deutschlands innerhalb eines vom Deutschen Bundestag finanzierten Stipendiums kennen zu lernen. Ziel des Programms ist es, Politikabläufe und demokratische Entscheidungsprozesse kennenzulernen hautnah mitzuerleben. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten arbeiten für drei Monate in einem Büro einer/eines Bundestagsabgeordneten und sind ebenfalls an einer Berliner Universität eingeschrieben. Daher können sie ergänzend auch an Vorlesungen und Lehrveranstaltungen teilnehmen.

„Die Bewerber aus Bulgarien und Rumänien haben mich durch ihre exzellenten Qualifikationen äußerst beeindruckt und die Auswahl recht schwierig gemacht“, so Schwartze. „Nach langem Überlegen haben wir uns für sieben junge Menschen entschieden, die Anfang März 2017 nach Deutschland fahren werden.“

Neben den Auswahlterminen führte Stefan Schwartze zahlreiche Gespräche. In Sofia traf er die bulgarische Ombudsfrau Maja Manolowa. Bei dem Gespräch ging es um das Thema Lebensmittelverschwendung und wie sie vermieden werden kann. Frau Manolowa plant nunmehr eine Delegationsreise nach Deutschland, um mit Experten über diese Problematik zu beraten. Von besonderem Interesse ist für die bulgarische Delegation die Arbeit der Tafeln.

In Bukarest wurde Herr Schwartze als Redner zu einer Diskussionsveranstaltung des Rumänisch-Deutschen Forums zum Thema „Von der Schule in den Arbeitsmarkt“ eingeladen. Gegenüber Vertretern aus Politik, wie dem rumänischen Bildungsminister Mircea Dumitru, und Wirtschaft berichtete Schwartze über die duale Ausbildung in Deutschland. „Unser Modell der dualen Ausbildung ist ein Erfolgskonzept, so dass ich mich freue, wenn wir es in andere Länder exportieren können“, so Schwartze. „Bei der Diskussionsveranstaltung konnte ich vor allem  konkret über meine persönlichen Erfahrungen berichten“, so Schwartze abschließend.

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