Wichtige Diskussion über Zukunft des Katastrophenschutzes

Mit dem Herforder Kreisbrandmeister Wolfgang Hackländer auf der Blaulichtkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin

Berlin. Wie sehen die Herausforderungen des Katastrophenschutzes und der Bevölkerungshilfe aus? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt der „Blaulichtkonferenz“ der SPD-Bundestagsfraktion. In Berlin konnte Stefan Schwartze dazu als Fachmann aus seinem Wahlkreis den Herforder Kreisbrandmeister Wolfgang Hackländer begrüßen.

„Wir wollen die Praktiker vor Ort aus den Hilfsorganisationen in einem offenen Dialog an der Erarbeitung unserer Konzepte zum bundesweiten Katastrophenschutz beteiligen, denn Starkniederschläge, Unwetter, Überschwemmungen – die Folgen des Klimawandels, die wachsende Verwundbarkeit unserer modernen Gesellschaft, Angriffe auf kritische Infrastrukturen, Cyberattacken, Terrorismus und die Zunahme von internationalen Krisen sind wichtige Zukunftsthemen“, sagte der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze. „Gut funktionierende Notfallkonzepte müssen dazu vorausschauend erstellt werden. Dazu brauchen wir viel Sachverstand auf allen Ebenen“. „Ich finde Veranstaltungen, wo Hilfsorganisationen und die Feuerwehren ihre Probleme und Vorstellungen direkt an die Politik richten können, sehr erfreulich und wichtig“, so Hackländer. „Hier wird gemeinsam die künftige innere Sicherheit unseres Landes diskutiert und besprochen.“ Grundsätzliche Herausforderungen im Bevölkerungsschutz standen im Mittelpunkt der heutigen Konferenz im Reichstagsgebäude. Insgesamt 300 Teilnehmer/innen von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, der Polizei und dem THW aus ganz Deutschland waren dazu nach Berlin gekommen. Wichtiger Aspekt in der Diskussion war unter anderem auch der Umbruch, in dem sich unsere Gesellschaft befindet: Eine immer stärkere Vernetzung, die Veränderung der Berufs- und Arbeitswelt, der Demografische Wandel. Dies alles hat nicht nur Auswirkungen auf den Grad der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung, sondern auch auf das Potential der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich seit Langem für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe ein und pflegt deshalb schon seit Jahren die Diskussion mit Fachleuten, Betroffenen und den Hilfsorganisationen mit ihren „Blaulichtkonferenzen“.

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