90 000 Euro Bundesförderung für Barockorgel in Wallenbrück

Barockorgel in der Marienkirche Wallenbrück
Barockorgel in der Marienkirche Foto: Gaby Arndt

Über gute Nachrichten aus Berlin kann sich die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Spenge freuen. Der Bund fördert die Restaurierung der barocken Orgel in der Marienkirche mit 90 000 Euro aus dem Denkmalschutzsonderprogramm. Das entschied jetzt der Haushaltsausschuss des Bundestages.

Ich hatte dem Orgelausschuss der Kirchengemeinde um Pfarrer Markus Malitte und Organist Dr. Hinrich Paul in den vergangenen Monaten immer wieder mit Rat und Tat bei der Antragstellung zur Seite gestanden und freue mich, die Förderzusage jetzt überbringen zu können. Die Sanierung der Wallenbrücker Barockorgel ist aus meiner Sicht ein ganz besonderes Projekt. Und ich habe erleben dürfen, mit wieviel Engagement und Leidenschaft der Orgelausschuss die Antragstellung betrieben hat. Diese umfangreichen Aktivitäten haben jetzt zum Erfolg geführt.

Die barocke Orgel in der Wallenbrücker Marienkirche stammt aus dem Jahr 1624 und hat eine wechselvolle Geschichte, zu der ein Wiederaufbau nach einem Kirchenbrand im 17. Jahrhundert sowie Erweiterungen in den folgenden Jahrhunderten gehören. Aktuell erhalten sind 261 Pfeifen aus fünf Registern, der Prospekt des Obergehäuses, weitere Teile des Gehäuses und ein Fragment des Balges. Insgesamt geplant ist die Wiederherstellung der Barockorgel im Zustand von 1755. Das gesamte Projekt wird voraussichtlich 400 000 Euro kosten, darin enthalten sind 188 000 Euro für denkmalpflegerische Maßnahmen, in der Hauptsache die Restaurierung des Obergehäuses und der 5 Register. Dieser Betrag wird nun mit 90 000 Euro aus dem Denkmalschutzsonderprogramm gefördert.

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