SPD-Bundestagsabgeordnete der Weseranrainer setzen sich für eine Verbesserung der Wasserqualität der Weser ein

SPD-Bundestagsabgeordnete der Weseranrainer setzen sich für eine Verbesserung der Wasserqualität der Weser ein

Berlin. In Berlin haben sich die SPD-Bundestagabgeordneten der Weseranrainer getroffen. Die Gruppe der Parlamentarier beschäftigt sich mit dem Thema der „Weserversalzung“. Sie setzen sich weiter für eine radikale Reduzierung der Einleitung von Salzabfällen aus der Kali-Industrie ein.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze erklärt dazu: „Es gibt noch einiges zu tun, damit die Salzbelastung in der Weser reduziert wird. Wir möchten den Prozess zusammen mit den LandrätInnen, PolitikerInnen, Gewerkschaften aber auch gemeinsam mit der Kali-Industrie konstruktiv begleiten.“

„Eine Pipeline ist für uns keine Lösung. Wir sind der festen Überzeugung, dass es in einem hochinnovativen Land wie Deutschland möglich sein muss, auch andere Wege beim Umgang mit den Abwässern zu finden. Über Forschung und Innovation sehen wir zudem die Möglichkeit, alte Arbeitsplätze zu stärken und neue zu schaffen“, fügt Schwartze an.

Hintergrund: Das Thema „Weserversalzung“ begleitet und betrifft uns Weseranrainer schon viele Jahre. Während im Laufe der letzten drei Jahrzehnte viele Flüsse in Deutschland durch vielfältige (Schutz-)Maßnahmen wieder eine hohe Wasserqualität erreicht haben, bleibt die Weser ein versalzenes Sorgenkind, das weiterhin die Gesundheit und die Lebensqualität der Anrainer bedroht. Auswirkungen sind ein stark angegriffenes Ökosystem und ein Versalzen des Grundwassers.