SPD-Bundestagsabgeordneter Stefan Schwartze schickt Johanna Hauck in die USA - Gastfamilien in Deutschland gesucht

Stefan Schwartze mit der zukünftigen Austauschschülerin Johanna Hauck.
SPD-Bundestagsabgeordneter Stefan Schwartze mit der PPP-Stipendiatin Johanna Hauck.

Kreis Herford / Bad Oeynhausen. Ein Traum wird wahr! So könnte man die Gefühle der 16-jährigen Johanna Hauck beschreiben. Die Schülerin aus Bünde nimmt am Parlamentarischen Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages teil. Im August 2019 geht es für Johanna ein Jahr in die USA. Für das Austauschjahr hat sie ein Stipendium erhalten.

„Ich freue mich total und bin auch schon ziemlich aufgeregt. Aber zum Glück weiß ich schon in welche Gastfamilie ich komme. Der erste Kontakt ist bereits hergestellt. Mein Gastbruder Sam ist zurzeit in Deutschland, da er von amerikanischer Seite am Austauschprogramm teilnimmt. Wir haben uns vor kurzem getroffen“, erklärte Johanna Hauck strahlend.

Ihre Gastfamilie lebt in Louisville, Kentucky. Dort wird sie die Oberstufe einer Privatschule besuchen. Die Fächer Englisch, Mathe und Amerikanische Geschichte sind vorgeschrieben. „Ich habe auch schon Hausaufgaben aufbekommen. Ich muss zwei Bücher lesen und jeweils einen 3 bis 4-seitigen Aufsatz schreiben. Das erste Buch hat den Titel „In the time of the butterflies“. Außerdem werde ich das Buch „The bluest Eye“ lesen. Beide Bücher haben einen gesellschaftskritischen Ansatz“, so Johanna.

Wenn es nach der 16-Jährigen geht, könnte es sofort losgehen. „Ich habe ein gutes Gefühl sie gehen zu lassen. Wir werden sie vermissen, gönnen es ihr aber auch von Herzen“, sagte ihre Mutter Silke Hauck. Ein Besuch in den USA sei aber auch schon geplant.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze unterstützt schon lange den Austausch über das Parlamentarische Patenschafts-Programm. „Die Austauschschülerinnen und –schüler leisten einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung. Sie präsentieren ihre deutsche Heimat und knüpfen viele neue Freundschaften, lernen eine andere Kultur und ein anderes Land kennen. Die jungen Menschen kommen vom Austausch viel selbstständiger zurück. Da muss man auch aufpassen und auf dem Teppich bleiben“, wusste Stefan Schwartze zu berichten.

Zurzeit werden noch Gastfamilien in Deutschland für PPP-Stipendiaten aus den USA gesucht.

„Die Gastfamilien spielen eine ganz entscheidende Rolle für den Austausch: Sie sind die erste Anlaufstelle für die jungen Leute und zeigen ihnen ‚ihr‘ Deutschland – was in jedem Ort und in jeder Familie anders aussehen kann. Ich würde mich freuen, wenn sich Familien aus dem Kreis Herford oder der Stadt Bad Oeynhausen melden und als Gastfamilie zur Verfügung stellen“, so Stefan Schwartze.

Gastfamilie kann jeder werden – egal ob alleine oder als Großfamilie. Wichtig sind Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, sich auf einen Menschen einzulassen.

Die Schülerinnen und Schüler aus den USA, die ein PPP-Stipendium erhalten haben, sind durch ein mehrstufiges Auswahlverfahren gegangen. Wenn sie im August in Deutschland ankommen, nehmen sie als erstes an einem vierwöchigen Sprachkurs teil. Viele von ihnen haben auch schon zuvor Deutsch gelernt. 

Interessierte Familien, die sich vorstellen können PPP-Gastfamilie zu werden, können sich an die Bundesgeschäftsstelle von Experiment e.V. wenden. Ansprechpartner ist Matthias Lichan (Tel.: 0228 95722-21, E-Mail: lichan@experiment-ev.de).

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